der bundesfreiwilligendienst (BFD)
Was ist der Bundesfreiwilligendienst?
Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) ist ein Freiwilligendienst, der Menschen ab 16 Jahren offensteht. Seit der Einführung am 1. Juli 2011, nach Aussetzung des Wehrdienstes, bietet der BFD die Möglichkeit, sich in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen einzubringen. Ziel ist es, freiwilliges Engagement zu fördern und gesellschaftliche Verantwortung zu stärken.
Wer kann teilnehmen?
Der BFD richtet sich an:
Junge Menschen (ab 16 Jahren), die ihre Zeit nach der Schule sinnvoll nutzen möchten (z.B. zur Berufsorientierung), um eigene Interessen und Stärken auszubilden, neue Erfahrungen zu machen und sich weiterzuentwickeln.
Erwachsene und Senior*innen, die sich engagieren wollen oder neue Lebensinhalte suchen. Es gibt keine Altersobergrenze.
Einsatzbereiche und Dauer
Die Einsatzstellen umfassen soziale Einrichtungen (z. B. Altenpflegeheime, Kitas), Umweltschutzprojekte, Kulturarbeit und Sportvereine. Die Dienstzeit beträgt in der Regel 6 bis 12 Monate, kann aber auf bis zu 18 Monate verlängert werden (es ist auch möglich, einen 24-monatigen Dienst zu leisten, wenn das vor Dienstbeginn beantragt wurde).
Der Dienst kann auch in Teilzeit geleistet werden.
Leistungen für Freiwillige
Während des BFD erhalten die Freiwilligen:
ein monatliches Taschengeld
Verpflegung und Unterkunft oder entsprechende Geldersatzleistungen
Sozialversicherungsschutz (Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung) Auch das Kindergeld läuft in der Regel weiter.
25 Seminartage im Jahr zur Weiterbildung und Reflexion der Einsätze
Vorteile des Engagements als BFDler*in
Persönliche Weiterentwicklung und soziale Kompetenzen
Einblicke in Berufsfelder, insbesondere in soziale, kulturell und politische Arbeitsbereiche
Anerkennung durch ein qualifiziertes Zertifikat nach Abschluss des Dienstes
Möglichkeit zur Vernetzung und gesellschaftlichen Teilhabe