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Let's get digital! - digitalisierung des engagements

Was bedeutet Digitalisierung im Kontext von Engagement?

Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten im freiwilligen Engagement. Unter digitalem Engagement versteht man Tätigkeiten, die vollständig oder teilweise online stattfinden und dem Gemeinwohl dienen. Beispiele reichen von der Mitarbeit an Open-Source-Projekten über digitale Öffentlichkeitsarbeit bis hin zur Nutzung von Online-Tools für die Organisation und Koordination freiwilliger Tätigkeiten.

Relevanz und Potenziale

Digitale Tools können die Zusammenarbeit verbessern, die Sichtbarkeit von Engagement erhöhen und die Ansprache neuer Zielgruppen erleichtern. Sie ermöglichen flexibles, ortsunabhängiges Engagement, das insbesondere für Menschen mit begrenzter Mobilität oder Zeit attraktiv ist. Zudem schaffen sie niedrigschwellige Einstiege für diejenigen, die punktuell oder projektbezogen aktiv werden möchten.

 

Formen des digitalen Engagements

  • Micro-Volunteering: Kurzfristige, digitale Aufgaben, z. B. Übersetzungen, Datenpflege oder Crowdsourcing für soziale Projekte.

  • Digitale Öffentlichkeitsarbeit: Pflege von Websites, Social-Media-Kanälen oder Erstellen von Online-Kampagnen.

 

  • Online-Mentoring: Individuelle Unterstützung und Beratung via Videokonferenzen oder Messaging-Dienste, z. B. für Schüler*innen oder Geflüchtete.

 

  • Open-Source-Projekte: Freiwillige entwickeln und verbessern gemeinsam Software oder digitale Plattformen.

 

  • Digitale Partizipation: Mitarbeit an Umfragen, Petitionen oder Plattformen zur Mitgestaltung gesellschaftlicher Themen.

 

Wie digitale Tools Engagement unterstützen können

Digitale Werkzeuge bieten praktische Unterstützung in verschiedenen Bereichen:

 

  1. Organisation und Koordination

    • Tools wie Trello, Slack oder Padlet helfen bei der Aufgabenverteilung, Kommunikation und gemeinsamen Dokumentation in ehrenamtlichen Teams.

    • Freiwilligenmanagement-Software (z. B. Vostel) erleichtert die Vermittlung von Engagement-Angeboten.

  2. Weiterbildung und Schulung

    •  Digitale Lernplattformen und Webinare ermöglichen Freiwilligen, sich zeit- und ortsunabhängig fortzubilden, z. B. zu Themen wie Datenschutz, Konfliktmanagement oder digitaler Öffentlichkeitsarbeit.

  3. Reichweite und Vernetzung

    • Social-Media-Plattformen machen Projekte sichtbar und ziehen Unterstützer*innen an.

    • Digitale Netzwerke erleichtern den Austausch zwischen Freiwilligen und Organisationen, z. B. über Online-Foren oder Gruppen.

  4. Barrierefreiheit und Inklusion

    • Digitale Engagementmöglichkeiten schaffen Chancen für Menschen mit Behinderungen, Sprachbarrieren oder eingeschränkter Mobilität.

 

Fazit

Die Digitalisierung bietet Chancen, Engagement inklusiver und flexiblerzu gestalten. Sie ermöglicht neue Formen der Beteiligung und verbessert die Zusammenarbeit in ehrenamtlichen Teams. Organisationen, die diese Potenziale nutzen, können ihre Reichweite erhöhen und Menschen aktivieren, die auf traditionellem Wege nicht erreicht würden. Mit gezielten Schulungen, der richtigen Technik und klaren Datenschutzrichtlinien lassen sich die anfallenden Herausforderungen meistern.

Weitere Informationen und Tools finden sich auf der
bagfa-Themenseite Digitalisierung und bei Gutes geht digital.